Felix Kurz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt
- Raum: B.263
- E-Mail: felix.kurz[at]tum.de
- https://www.linkedin.com/in/felixkurz/
Résumé
Felix Kurz ist Doktorand an der Technischen Universität München (TUM). In seiner Forschung untersucht er, wie öffentliche Institutionen Innovationsökosysteme gestalten und die Entwicklung von Technologien steuern, um damit zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel und die digitale Transformation anzugehen. Seine interdisziplinäre Arbeit verbindet Politikfeldanalyse, Innovationsökonomie und Data Science, um zu untersuchen, wie staatliche Akteure Innovation strategisch in Richtung nachhaltiger und inklusiver Entwicklungen lenken können.
Felix analysiert, wie Innovationsökosysteme, Technologiezentren und regionale Cluster entstehen, sich entwickeln und gesteuert werden. Im Fokus stehen die Rollen staatlicher Akteure, Hochschulen und Unternehmen, die diese Ökosysteme mitgestalten. In aktuellen Projekten nutzt er Machine Learning, um mittels einer umfassenden Textanalyse von Patentdaten die Wirkung dieser Initiativen auf den technologischen Fortschritt in Europa zu untersuchen und dabei aufzuzeigen, wie staatliche Maßnahmen nachhaltige technologische Entwicklungen beschleunigen können.
Felix hat einen Masterabschluss in empirischer Politik- und Sozialforschung an der Universität Stuttgart, wo er in seiner Masterarbeit die institutionellen und politischen Einflussfaktoren der digitalen Transformation in den EU-Mitgliedstaaten untersuchte. Während dieser Zeit arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und wirkte an Projekten zur nachhaltigen Forschung und Entwicklung sowie zur Innovation auf Systemebene mit. Er erwarb seinen Bachelorabschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz.
Neben seiner akademischen Tätigkeit sammelte Felix praktische Erfahrungen bei Bosch Packaging Services, in einer Kommunalverwaltung sowie bei der auf Entwicklungszusammenarbeit spezialisierten Beratungsgesellschaft FAKT. Diese Erfahrungen prägen weiterhin seine Forschungsperspektive, insbesondere sein Interesse an Innovationen, die den technologischen Fortschritt mit Demokratie, ökologischer Nachhaltigkeit und inklusivem Wachstum in Einklang bringen.