Lehrkonzept von Prof. Dr. Stefan Wurster

Die Universität stellt für mich den Ort dar, an dem sich Studierende gemäß des Humboldt’schen Bildungsideals aktiv und umfassend wissenschaftlich qualifizieren und weiterbilden können. Die Kernziele meiner Lehre lassen sich dementsprechend in vier Punkten bündeln:

1. Neben der Vermittlung von Fachwissen soll meine Lehrtätigkeit dazu beitragen die analytischen Fähigkeiten der Studierenden (Kritik- und Urteilsfähigkeit) zu verbessern.

2. Das Einüben wissenschaftlicher Arbeitstechniken (Methodenkompetenz, Recherchetechniken, Zeitmanagement, Teamarbeit, etc.) soll meine Lehrtätigkeit genauso prägen wie eine praxisnahe Vermittlung von Inhalten.

3. Meine Lehrtätigkeit soll die Studierenden darüber hinaus dazu anleiten und dazu motivieren selbstgesteuerte Lernprozesse zu initiieren und immer weiter auszubauen.

4. Meine Veranstaltungen sollen schließlich genügend Raum für offene Diskussion bieten an denen möglichst viele der Teilnehmer aktiv partizipieren können. Kerngedanke ist es den Studierenden zu vermitteln, dass es sich um „IHRE LERHRVERANSTALTUNG“ handelt und sie diese durch aktive Mitarbeit zu ihrem eigenen Vorteil (mit-)gestalten können.

Durch den abwechslungsreichen Einsatz unterschiedlicher Lehrmethoden und Instrumente (z.B. freie Schreibübungen, Brainstorming, Gruppenarbeiten, (Pro-/Contra-)Diskussionen, Expertenbefragungen, Plan- und Rollenspiele, Feedbackrunden oder Selbstevaluationsübungen) verfolge ich das Ziel, eine ausgewogenen Balance zwischen Phasen des Oberflächen- und des Tiefenlernens in den Veranstaltungen zu schaffen und möglichst viele Studierende „mitzunehmen“ (weitere Einzelheiten zu meiner Lehrtätigkeit können in einem ausführliches Portfolio eingesehen werden unter: http://stefan-wurster.de/wpcontent/uploads/2015/02/Lehrportfolio-10.2013.pdf).