Tina Schivatcheva

Résumé und Promotionsprojekt
Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung werden zunehmend durch eine integrierte, mehrstufige Regierungsführung gesteuert. In diesem Zusammenhang spielen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine zentrale Rolle bei der Steuerung der komplexen soziopolitischen Dynamik hydrosozialer Systeme – wo Wasser, Gesellschaft und Macht aufeinandertreffen.
Diese Forschungsarbeit liefert eine politisch-ökologische Perspektive, um zu erklären, wie bulgarische Umwelt-NGOs Veränderungen vorantreiben. Anhand einer vergleichenden Fallstudie untersucht Frau Schivatcheva die Entwicklung und Umsetzung von Synergien zwischen gemeindezentriertem Naturschutz, Strategien für grüne Energie und anderen ökologisch nachhaltigen Initiativen. Ihre Arbeit zielt darauf ab, die Bedingungen zu identifizieren, unter denen diese Partnerschaften zu Ergebnissen führen, die sowohl ökologisch wirksam als auch sozial gerecht sind.
Publikationen
Schivatcheva, R. (2017) 'Natura 2000 – the Role of Reflective Learning for Successful Pan-European Conservation Governance', In Tarrósy I, and Milford, S. (eds.) Post-Socialist Transformations in the Danube Region: 25 Years After the Collapse of the Soviet Union. Pécs, Hungary: IDResearch Ltd. and the Institute for the Danube Region and Central Europe (IDM), p. 129-145.
Schivatcheva, R. 2016, ‘European conservation legislation: policies and politics in transition’, In Shefer I. (ed.) Conference Proceedings of the University Alliance for Sustainability, Berlin, UAS Working Paper Series Working Paper Series No. 1, 11.–15, April, 2016, pp. 75-88. Accessible at: http://www.fu-berlin.de/en/sites/uas/uas-pool/uas-working-papers/index.html
Titel der Dissertation: Environmental NGOs as Agents of Change in Hydro-Social Systems