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Professorin Steinert erhält Drittmittel von der German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) für neue Forschungsstudie zur Prävention von Gewalt an Schulen in Tansania

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Mehr als 1,7 Milliarden Kinder weltweit erleben in ihrer Erziehung Gewalt. Die Prävalenzraten sind in Afrika besonders hoch. Der mit der Gewalt verbundene toxische Stress wirkt sich auf das sich entwickelnde Gehirn aus. Dies wirkt sich auf das Verhalten, die sozialen und emotionalen Funktionen von Kindern aus. Im Rahmen des Projekts wird eine Intervention getestet, die gleichzeitig darauf abzielt, die Gewalt gegen Kinder zu Hause und in der Schule zu verringern. Im Einzelnen wird das Projekt (1) die Durchführbarkeit und Akzeptanz der Intervention und (2) die anfängliche Wirksamkeit der Verringerung von Gewalt durch Eltern und Lehrer testen. Zu diesem Zweck wird das Forschungsteam in Tansania eine zweiarmige, schulbasierte mixed-methods Pilotstudie (cluster-randomised controlled trial - CRCT) durchführen.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit Professor Tobias Hecker, Abteilung für Psychologie und Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, und mit Professor Tumaini Nyamhanga, Muhimbili University of Health and Allied Sciences in Tansania.