Power2U

Empowerment der Haushalte zur Teilhabe an der Dekarbonisierung - Transdisziplinär bearbeitet aus psychologischer, ökonomischer und politikwissenschaftlicher Perspektive

Eckdaten:

Akronym

Power2U

Titel

Empowerment der Haushalte zur Teilhabe an der Dekarbonisierung

Untertitel

Transdisziplinär bearbeitet aus psychologischer, ökonomischer und politikwissenschaftlicher Perspektive

Verbundpartner

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU)

Universität Leipzig (UL)

Technische Universität München (TUM)

Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE)

Öko-Institut e.V.

Laufzeit (HfP/TUM)

Januar 2022 bis Dezember 2024

Projektförderung und Projektträger

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi);

Projektträger Jülich (PTJ)

Förderlinie

7. Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Förderaufruf Energiewende und Gesellschaft - Menschen und ihr Handeln im Zentrum der Energieforschung

Leitung

Prof. Dr. Miranda Schreurs

Dr. Dörte Ohlhorst

Bearbeitung

Katrin Beer

 

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Instrumenten zum  Empowerment insbesondere von einkommensschwachen Haushalten im ländlichen Raum zur Teilhabe an der Dekarbonisierung. Das Projekt wird transdisziplinär bearbeitet aus psychologischer, ökonomischer und politikwissenschaftlicher Forschungsperspektive.

Das Projekt untersucht die bestehenden Barrieren, aber auch Möglichkeitsräume einer inklusiven Energiewende aus sozial-, wirtschafts- und politikwissenschaftlicher Perspektive. Der Fokus liegt dabei sowohl auf besonders impactrelevanten Bereichen (Wärme und Mobilität) als auch auf potenziell vulnerablen Gruppen (Landbevölkerung). Die disziplinär erarbeiteten Erkenntnisse über Barrieren (Fragen der subjektiven Abbildung der Investitionsentscheidung, der Erschwinglichkeit, der Verteilungswirkungen) werden in den aktuellen und künftigen Kontext (steigende CO2-Preis, flankierende Maßnahmen, Akteurskonstellationen, Institutionen, Policy Mix auf verschiedenen politisch-administrativen Ebenen sowie in verschiedenen Politikbereichen) eingebettet und in ein integratives Phasenmodell nachhaltiger Investitionsentscheidungen von Haushalten integriert.

Auf dieser Grundlage werden in einer anschließenden Entwicklungs- und Erprobungsphase in Kooperation mit Praxispartner*innen Perspektiven für künftige Steuerungsinstrumente und interaktive Kommunikationsinstrumente entwickelt. Diese werden pilothaft umgesetzt und experimentell erprobt sowie anschließend in Kooperation mit den Praxispartner*innen evaluiert. In begleitenden Untersuchungen wird der Frage nach der Akzeptanz einer steigenden CO2-Bepreisung nachgegangen, insbesondere wenn diese durch komplementäre, den individuellen Handlungsspielraum erweiternde Instrumente ergänzt wird. Hierbei werden auch Veränderungen im Zeitverlauf sowie Wechselwirkungen zwischen Akzeptabilität und wahrgenommenen CO2-Reduktionsoptionen analysiert.

 

Projekbearbeitung HfP/TUM