Yannis Theocharis nimmt an einer Diskussion im Athener Alitheia-Forum mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis teil.
Yannis Theocharis nimmt an einer Podiumsdiskussion mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis und dem bekannten Journalisten Yannis Pretenteris teil, die im Rahmen des zweitägigen Athens Alitheia Forums stattfindet, das vom Generalsekretariat für Kommunikation und Information der griechischen Regierung organisiert wird und sich mit dem Umgang mit Fake News und toxischen Äußerungen in der öffentlichen Debatte befasst.
Er legte Beweise für Fehlinformationen vor und wies darauf hin, dass die Öffentlichkeit das Ausmaß von Fake News oft überbewertet. Fehlinformationen machen etwa 1 % der gesamten Online-Informationen aus, während die Bürger ihren Anteil auf 30 % bis 40 % schätzen. Das Problem sei ungleich verteilt, betonte er. Forschungsdaten zufolge sind 1 % der Nutzer für etwa 70 % der online verbreiteten Fehlinformationen verantwortlich. Gleichzeitig unterstrich er, dass der durchschnittliche Nutzer sozialer Netzwerke nicht nur als passiver Empfänger von Informationen agiert, sondern Inhalte oft filtert und ablehnt. Er merkte auch an, dass digitale Plattformen nicht nur Informationsvermittler, sondern „Architekten” der Öffentlichkeit sind, da sie mit Algorithmen arbeiten, die bestimmen, was die Nutzer sehen.