Elena Fernandez-Fernandez, PhD

Elena Fernandez ist Eurotech PostDoc Fellow  an der Professur für Computational Social Science and Big Data an der TUM School of Governance der Technischen Universität München. Im Rahmen des Eurotech-Programms wird sie ein Semester am Lehrstuhl für Data Mining an der TU Eindhoven forschen.

Ihr Forschungsprojekt befasst sich mitz Zeit, Technologie und Presse. Ihre Arbeit zum Thema Zeitwahrnehmung während der industriellen und digitalen Revolution zielt darauf ab, die Beschleunigung der sozialen Konstruktion von Zeit zu quantifizieren, indem Schwankungen der Informationsdichte über die Zeit mit computergestützten Methoden untersucht werden. Ihr Forschungsprojekt untersucht das Informationsverhalten, das in der Presse von vier verschiedenen Ländern dokumentiert ist, indem es als Zeitrahmen zwei Zeitcluster nimmt, die mit der zweiten und letzten industriellen Revolution zusammenfallen.

Ihr Forschungsprofil umfasst die Bereiche Geistesgeschichte, Kulturwissenschaften, Ideengeschichte und Technologie in der Gesellschaft. Ihr besonderes Interesse gilt auch der Verarbeitung natürlicher Sprache und der Computerlinguistik als eigenständiges Studiengebiet sowie einer Methodik, die auf die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung angewandt werden soll.

Elena hat einen Doktortitel in spanischer Sprache und Literatur (University of California, Berkeley, 2019), einen M.A. in Spanischstudien (University of Virginia, 2013) und einen B.A. in Englischer Philologie (University of Salamanca, 2011). Ihr erstes Buch, Raza y nación. Estereotipos nacionales extranjeros y peninsulares en España (1750-1833), wird 2020 im Peter Lang Verlag erscheinen.

Veröffentlichungen:

-        Fernandez Fernandez, Elena. “From Subject to Citizen? A Debate about Citizenship and Race in the Works of José Blanco White and Fray Servando Teresa de Mier.” International Review of Eighteenth Century Studies, 4, 2018. Pp. 129-140.

-        Fernandez Fernandez, Elena. “A Racial Interpretation of the Numancia National Myth in the works of Miguel de Cervantes and Ignacio López de Ayala”. Dieciocho, 41:2, 2018. Pp. 81-300.