TUM Center for Digital Public Services - Sichere digitale Fernprüfungen für Hochschulen und Studierende


Wissenschaftsminister Bernd Sibler (links) mit Prof. Dr. Dirk Heckmann Bild: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Corona-Pandemie hat besondere Auswirkungen für Studierende und Hochschulen bei Prüfungen, die bisher in Präsenz-Formaten abzulegen waren. Mit einer neuen Verordnung können jetzt Prüfungen elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes abgelegt werden. Studierende können wählen, ob sie an einer digitalen Fernprüfungen oder einer termingleichen Präsenzprüfung teilnehmen wollen. 

„Mit der neuen Rechtsmaterie elektronischer Fernprüfungen zwischen Prüfungsrecht, Verfassungsrecht, Datenschutzrecht und IT-Sicherheitsrecht haben wir vielfach Pionierarbeit geleistet“, so Professor Dirk Heckmann, Professor für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der TUM School of Governance und Direktor des TUM Center for Digital Public Services(CDPS). Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hatte ihn und seine Geschäftsführerin Sarah Rachut mit der Federführung der wissenschaftlichen Begleitung der Verordnung betraut.

Weiter sagt Dirk Heckmann: „Es war uns ein großes Anliegen, elektronische Fernprüfungen nicht nur rechtssicher, sondern insbesondere datenschutzkonform auszugestalten. Mit der Verordnung haben wir die richtige Balance zwischen Datenschutz und notwendiger Kontrolle von Fernprüfungen gefunden.“

Die neue Verordnung gilt rückwirkend zum 20. April dieses Jahres.

Mehr:
Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung Pressekonferenz zu digitalen Fernprüfungen an Hochschulen