Experten analysieren an der HfP die US-Präsidentschaftswahlen


Etwa 200 Teilnehmer nahmen online teil, als die ersten Ergebnisse der US-Wahlen im Live-Webinar an der HfP analysiert wurden. 

Prof. Eugénia da Conceição-Heldt, HfP-Reformrektorin und Lehrstuhlinhaberin für European and Global Governance, die HfP-Lehrstuhlinhaberin Prof. Miranda Schreurs (Lehrstuhl für Environmental and Climate Policy) sowie Prof. Tim Büthe (HfP-Lehrstuhlinhaber International Relations) ordneten die ersten Zahlen, Trends und Entwicklungen der Wahlnacht gemeinsam mit Jeff Rathke, Präsident des American Institute for Contemporary German Studies in Washington, ein. Peter Schmalz, PresseClub-Ehrenvorsitzender, führte durch die Diskussion. 

Einig waren sich alle Beteiligten, dass die USA vor der Herausforderung stünden, ihre Führungsrolle in der Außenpolitik wahrzunehmen. Sollte dies nicht passieren, wäre von zentraler Bedeuutung, dass die Europäische Union und Deutschland dieses Machtvakuum füllen. Sollte Joe Biden die Präsidentschaftswahlen gewinnen, wäre eine seiner zentralen Aufgaben die gespaltene Nation wieder zu einen. Im Falle eines Wahlsieges des Amtsinhabers, Donald Trump, würden wir eine Fortsetzung seiner Make America Great Again Strategie sehen. Es ist zu erwarten, dass sein angekündigter Rückzug von zahlreichen Internationalen Organisationen und internationalen Verträgen vollendet wird. Unahbhängig vom Wahlausgang müssen jetzt die Insitutionen der Vereinigten Staaten von Amerika ihren demokratischen Auftrag wahrnehmen, indem sie ihre Funktion der Checks and Balances nachkommen. Auch wenn am Mittwochvormittag noch kein klares Ergebnis vorliege, sei doch eines deutlich geworden, so Jeff Rathke: Die Republikaner sind jetzt klar Donald Trumps Partei, die hinter ihm steht.